NEW POLISH SHORTS

ODEON  17.11.2011  19:30 Uhr

The Good, the Truth and the Beauty

PL 2011, Balbina Bruszewska, 8 min.

Ein Reisender, der in eine große Stadt zieht, trägt in seinem Koffer ein Papiermodell seiner Heima. tstadt. Als der Reisende sich entscheidet, seine Geschichten und Bilder von der Papierstadt, die er so gut kannte, anderen mitzuteilen, hört ihm zu seiner Überraschung niemand zu - Eine Parabel über die Kunst des Geschichtenerzählens.

Written in Ink

PL 2011, Martin Rath, 11 min.

Ein Körper, der viele Geschichten erzählt. Der obdachlose Janusz will nach 14 Jahren des Schweigens wieder Kontakt zu seinen Geschwistern aufnehmen. Kann er noch etwas in seinem Leben ändern? Oder ist nicht schon alles mit Tinte auf seiner Haut verewigt?

Afternoon

D/PL 2012, Izabela Plucinska, 3 min.

Ein Mann und eine Frau wohnen zusammen, leben aber getrennt. Zusammengehalten werden beide nur durch einen dünnen Faden. Ein unerwartetes Ereignis führt sie wieder zueinander. Wie lange wird dieser kostbare Moment andauern?

Vakha and Mahomed

PL 2010, Marta Prus, 12 min.

Vater und Sohn, spielend am Strand, boxend im Flur, beim Abendbrot – Der Alltag in einem Warschauer Asylbewerberheim, das genau so trostlos wirkt wie ähnliche Unterkünfte andernorts. Große Zusammenhänge meisterhaft andeutend, gelingt der Kurzdokumentation in skizzenhaften Strichen eine anrührende Erzählung über die Wunden des Krieges. Denn eines wird beklemmend klar: Der Rest der tschetschenischen Familie ist nicht eben mal zum Einkaufen aus dem Haus gegangen.

Paper Box

PL 2012, Zbigniew Czapla, 9 min.

Nach schweren Regenfällen im Mai 2010 brechen die Dämme der Weichsel nahe der polnischen Stadt Wilków. In einer katastrophalen Flut verlieren Tausende von Menschen ihre Häuser, Hab und Gut. Einige Wochen später findet Zbigniew Czapla im zerstörten Haus seiner Familie eine Kiste mit Fotografien. Die Erinnerungsstücke der Familie sind zerstört von Wasser, Schlamm und Schimmel.

Noise

PL 2011, Przemysław Adamski, 7 min.

Die Geräusche, die in die Wohnung des Protagonisten sickern, sind Ausgangspunkt seiner Fantasie. Zufällig entstehende Bilder beeinflussen sich gegenseitig. Geräuschkomponenten werden ihrer eigentlichen visuellen Verbindung beraubt und erzeugen Bilder, die sich weit von ihrem realen Ursprung entfernt haben.