WETTBEWERB

 WETTBEWERB 1ODEON  16.11.2012  19:30 Uhr

Escape

D 2011, Rosa Hannah Ziegler, 21 min.

Zwei heimatlose Teenager auf der Flucht. Auf der Flucht vor sich selbst und der Polizei. Jamie und Leo sind aus dem Heim abgehauen. Auf ihrem Weg durch Wald und Wiesen müssen die beiden Mädchen mit ihrer neu gewonnen Freiheit und der ungewohnten Umgebung ebenso zurecht kommen wie mit ihrer Beziehung zueinander. Leo führt mit ihrem Handy Tagebuch.

Puppenspiel

D 2012, Julia Urban, 3’43 min.

Die kleine Emma rennt mit ihrer Mutter zum Geigenunterricht. Doch ist ihre Mutter wiedermal viel zu schnell für sie, deshalb hat die schlaue Emma hat einen guten Plan: sie ersetzt sich durch ihre Puppe.

Ausreichend

D 2012, Isabel Prahl, 30 min.

Es ist die beklemmende Geschichte eines jungen Referendars, der sich vorgenommen hat, ein guter Lehrer zu werden. Seine Ideale werden jedoch auf eine harte Probe gestellt. Literatur trifft unvermutet auf die reale Welt. Schnell werden Gesten zweideutig, schimmert die unbarmherzige Realität durch die noch nicht trockene Lackierung. Emotionen kommen ins Spiel, werden im Unterricht interpretiert, in den Pausen falsch verstanden - und schon gibt es keinen Weg zurück, das Drama nimmt schulbuchmäßig seinen Lauf.

Hubert vs. Nils

D 2012, Sherryl Burgard, Lisa Marie Schmitt, 5 min.

Der alte Hubert und der kleine Nils begegnen sich im Park. Dabei entsteht ein wilder Konflikt mit viel Zwiebelsaft, Brot und Taubenfedern.

Buck Fever

D/F 2012, Neozoon, 3’30 min.

Buck Fever ist eine Komposition von Amateuraufnahmen von Jägern. Die Video-Collage zeigt die Anspannung der Jäger vor und den befreiten Moment nach dem Abschluss eines Tieres.

Von Hunden und Pferden

D 2011, Thomas Stuber, 30 min.

Für den Mittfünfziger Rolf bricht eine Welt zusammen – nur eine OP könnte seinen Hund retten, doch die kostet viel Geld, Geld das Rolf nicht hat. In seiner Verzweiflung sieht Rolf nur noch die Chance, sein Glück auf der Rennbahn zu versuchen, doch vom Wetten hat er keine Ahnung. Sein alter Freund Pferde-Schäfer soll ihm helfen…

WETTBEWERB 2ODEON  16.11.2012  22:00 Uhr

Ich hab n’ Boot

D 2011, Nathan Nill, 14 min.

Piets Liebesaussichten sind nicht rosig: Statistisch lernen sich die meisten Paare am Arbeitsplatz kennen, und er arbeitet mit zwei Seebären auf einem Krabbenkutter. Doch eine mutige Begegnung mit drei blonden Sirenen eröffnet Piet ganz neue Möglichkeiten.

I’m Not the Enemy

D 2011, Bjørn Melhus, 13’30 min.

Wenn Soldaten von Kampfeinsätzen zurückkehren, sind sie oftmals traumatisiert. Der Videokünstler Björn Melhus inszeniert die unheimliche Familie eines Kriegsheimkehrers.

Leichtmatrosen II

D 2012, Franz Müller , Rainer Knepperges, 30 min.

Ein Wiedersehen mit Urlaubsbekanntschaften. Zwei Frauen, zwei Männer. Ungeahnte Vaterschaft, unbequeme Freundschaft.

Fragen an meinen Vater

D 2011, Konrad Mühe, 11 min.

Der Sohn sucht sich seinem verstorbenen Vater über dessen Arbeit zu nähern. Es gibt nicht für alle Fragen Antworten. Es gibt für alle Antworten Rollen.

50 Jahre Oberhausener Missverständnis

D 2012, Markus Mischkowski, Kai Maria Steinkühler, 2 min.

Die Outtakes der Oberhausener Pressekonferenz vom 28. Februar 1962, nachgestellt zu später Stunde im Kölner Headquarter von Westendfilme.

Arts & Crafts Spectacular #2

D 2012, Sébastien Wolf, Ian Ritterskamp,
8 min.

Bruce LaBruce, Yoko Ono, Jeff Koons und ein Pferd: Die illustre Künstlerriege hat uns was zu sagen. Ihre verworrenen Geschichten verwandeln das Museum in eine Sitcom.

WETTBEWERB 3FILMFORUM  17.11.2011  15:00 Uhr

Kedi

D/T 2012, Stefan Neuberger, 30 min

KEDI ist ein experimenteller Dokumentarfilm, der in der Tradition des “Cadavre Exquis”. Verschiedene Menschen aus Istanbul anhand Ihrer Vorstellungskraft in einem fotografischen Portrait portraitiert und ganz nebenbei die Geschichte einer Katze in dieser Stadt erzählt.

Erinnerungen an den Sommer

D 2012, Friedrich Tiedtke, 10 min.

Eine Frau erinnert sich an ihre ersten Liebeserfahrungen und entdeckt, dass sie die wirkliche Bedeutung erst durch die Rückschau erhalten. Schöne und leichte Gefühle wirken plötzlich bedrückend und führen zu neuen Perspektiven.

Die Schaukel des Sargmachers

D 2012, Elmar Imanov, 30 min.

Yagub lebt mit seinem erwachsenen Sohn Musa in der Einöde Aserbaidschans. Musa, geistig behindert und in seiner Motorik eingeschränkt, hilft seinem Vater bei der Arbeit. Als Tischler verdient dieser sein Geld vor allem mit Särgen. Auf die Ungeschicklichkeiten seines Sohnes reagiert Yagub oft ungehalten - mit Schlägen. Als bei Musa eine tödliche Krankheit diagnostiziert wird, löst sich allmählich die Verhärtung des Vaters, der nun für seinen Sohn die letzten Tage angenehm gestalten will. Doch dann stellt sich die Nachricht des baldigen Todes als Fehldiagnose heraus.

Krokodile ohne Sattel

D 2012, Britta Wandaogo, 15’30 min.

„An dem Tag an dem du nicht mehr weißt, wohin du gehen kannst, erinnere dich woher du gekommen bist“ KROKODILE OHNE SATTEL ist ein dokumentarisches Roadmovie vom Glück man selbst zu sein! Im Gedankenkosmos der Kaddi Malika gibt es keine „richtigen“ Erklärungen - Warum Wieso Weshalb! In ihrem Gedankenspiel „Was wäre wenn“ vermengt sie Fremdes mit Vertrautem, macht die Vergangenheit zur Gegenwart.
   

WETTBEWERB 4FILMFORUM  17.11.2012  18:00 Uhr

 

Schlicht und ergreifend

D 2012, Karl Hagen-Stötzer, 28 min.

Oliver hat Frau und Kind, die er liebt. Dennoch zieht er mit seinen Kumpels krumme Geschäfte ab. Seine Freundin sieht das nicht so locker und setzt ihm die Pistole auf die Brust. Doch Oliver steckt bis zum Hals in den Vorbereitungen zu etwas richtig Großem. Trotz krummer Geschäfte reicht das Geld vorne und hinten nicht - schon gar nicht für den Ausbau eines gemeinsamen Hauses. Plötzlich bietet sich Oliver die Möglichkeit, einmal so richtig abzusahnen und seinen Chef zu erpressen, bis er begreift, was auf dem Spiel steht.

From Dad to Son

D 2011, Nils Knoblich, 5 min.

Ein Häftling erhält eine Nachricht, dass sein alter Vater beim Bestellen seiner Felder Hilfe benötigt. In seiner aussichtslosen Lage kommt dem Häftling eine Idee wie er die Gefängniswärter dazu bringen kann den Acker seines Vaters umzugraben.

Tage in der Stadt

D 2012, Janis Mazuch, 27 min.

Als Nina nach dreizehnjähriger Haft aus dem Gefängnis entlassen wird, beginnt für sie die Suche nach ihrem Platz in der Welt. Schnell findet sie eine Wohnung und auch eine schlecht bezahlte Arbeit. Als sie daraufhin versucht, mit ihrer mittlerweile erwachsenen Tochter Anna in Kontakt zu treten, steht Nina einem fremden Menschen gegenüber.

Grimms Meise

D 2012, Corinne Le Hong, 15 min.

Joachim leidet an Halluzinationen. Leidet? Nein, eigentlich unterhalten ihn die Patrulls, kleine Papiermännchen, ganz vorzüglich und auch der Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik gönnt ihm endlich Ruhe vor dem Trubel draußen. Bis Alma in sein Leben tritt, deren feenhafte Erscheinung alles durcheinanderbringt.

Junggesellin

D 2012, Anna Linke, 15 min.

Zu Hause in der ländlichen Provinz meint jeder, für die letzte Junggesellin des Dorfes einen Mann finden zu müssen, doch sie selbst zeigt sich davon wenig begeistert. Bei dem Junggesellinnen- Abschied einer Freundin in der nächst größeren Stadt findet sie schließlich zwar keinen Mann, dafür aber eine Frau, die sie umso mehr fasziniert.
 

WETTBEWERB 5FILMFORUM  17.11.2012  20:00 Uhr

Lucky Seven

D 2011, Claudia Heindel, 25 min.

Drei Jungs in Nordirland auf der Schwelle zum Erwachsenwerden: Einer, der außer Kontrolle gerät, um das Leben zu spüren. Ein anderer, der versucht, sich zu finden, und ein dritter, der gerade dabei ist, einer von ihnen zu werden. Sie haben keine Ziele, außer irgendwie die Zeit tot zu schlagen und ihre jugendliche Energie an Dingen, Tieren und Menschen zu testen. Jeder Tag ist anders und doch ist jeder Tag gleich.

Running

D 2012, Marcus Richardt, 2 min.

Eine paranormale und assoziative Reise durch die Nacht. Inspiriert und begleitet von Gil Scott - Heron.

A Fistful of Rupies

D 2012, Hannes Gieseler, 10 min.

Sie treffen sich an geheimen Orten, um eine uralte Tradition am Leben zu halten. Geschwindigkeit und Gefahr auf einer Viertelmeile. Zwei Fahrer, vier Bullen, vier Räder und 60 Kilometer pro Stunde für 25 Sekunden. Ein Wagenrennen im ursprünglichsten Sinne und vielleicht der Ursprung des Rennens selbst.

Von der .Exe und der Sportwagenlüge

D 2011, Julia Küllmer, 11 min.

Liegend mit dem Kopf voran bietet die Exe ein sinnliches Fahrerleben. Jede Fahrbahnunebenheit ist am Körper spürbar, der Geruch der Abgase wird in Richtung des Fahrers geleitet und auch die Motorengeräusche landen ungedämpft im Ohr. Obwohl das Fahrzeug keine der vom TÜV oder von Oldtimerrennen erforderten Sicherheitsvorkehrungen erfüllt, öffnet sein Charme dort scheinbar sämtliche Türen. Der Film wirft recht unkonventionelle Fragen zum Thema Sicherheit und Geschwindigkeitsrausch auf.

Five Ways to Kill a Man

D 2012, Christopher Bisset, 12 min.

Ein Tages im Leben von Sam, einem jungen Mann, der in einer anderen Welt lebt als wir sie kennen. In Sam’s Welt werden die Auswirkungen jeder einzelnen seiner Entscheidungen unmittelbar sichtbar, wenn er sich alltäglichen Handlungen hingibt. In solchen Momenten treten jene Menschen in seine Realität, die genau diese Produkte hergestellt haben. Als der Tag voranschreitet, sammelt sich eine Gruppe von Menschen aus aller Welt um Sam, die ihm durch den Tag geholfen hat. Doch als der Tag zu Ende geht steht er vor der Frage, was er mit ihnen machen soll.

Radio Omega

D 2012, Florian Ross, 13 min.

„Sie hören Radio Omega - Der letzte Sender weit und breit“, verkündet der 45-jährige Benjamin Freytag täglich über seine Radiostation. Überzeugt davon, in der post-apokalyptischen Welt hinter seinem Fenster überlebende Zuhörer zu erreichen und ihnen mit seinem ausgewählten Programm an Unterhaltung und Musik das Leben zu erleichtern, bestreitet er seinen menschenlosen Alltag als Radiosprecher.

The Centrifuge Brain Project

D 2011, Till Nowak, 7 min.

Seit den 70er-Jahren führen Wissenschaftler Experimente mit bizarren Jahrmarktkarussellen durch und erforschen deren Auswirkunden auf das menschliche Gehirn. Als vermeintliche Dokumentation wirft der Kurzfilm einen augenzwinkernden Blick auf unsere Suche nach Glück und Freiheit.